Stiftung Herrgottskirche Creglingen

Ausstellungstafel Stiftung Herrgottskirche Creglingen

Errichtet: 2008

Stifterin: Evangelische Kirchengemeinde Creglingen

Zweck: Erhalt der Herrgottskirche Creglingen und Öffentlichkeitsarbeit

 

Geschichte: Die 1389 gebaute Herrgottskirche im hohenlohischen Creglingen liegt in einem unscheinbaren Seitenarm des Taubertals, doch sie besitzt einen Kunstschatz von Weltrang: einen Marienaltar von Tilman Riemenschneider (1460 bis 1531) sowie weitere Altäre, Fenster, Chorgestühl, Fresken und Grabplatten des 14. bis 16. Jahrhunderts. „Die Herrgottskirche lädt ein, den Alltag zu unterbrechen und ein Gespür dafür zu bekommen, wie jene Welt Gottes sich mit uns Menschen verbindet“, erklärt Landesbischof Frank Otfried July. Zweck der Stiftung ist es, die Kirche zu erhalten, ihren Kunstwerken ein schützendes Dach zu geben und sie zu pflegen. Zudem soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden, damit weiterhin viele Menschen die Kirche besuchen. Insbesondere die Generalsanierung in einigen Jahren stellt eine enorme finanzielle Herausforderung dar, die mit Hilfe der Stiftung bewältigt werden soll. Sie ist auf Zustiftungen und Spenden angewiesen.

 

Anfangsvermögen: 100.000 Euro

Form: Unselbstständige Stiftung kirchlichen Rechts

Kontakt: Evangelisches Pfarramt Creglingen, Kirchplatz 2, 97993 Creglingen; www.herrgottskirche.de und www.stiftung-herrgottskirche.de

Besonderheit: Jeweils Mitte August so genanntes Lichtwunder von Creglingen