Stiftung Großheppacher Schwesternschaft

Ausstellungstafel Stiftung Großheppacher Schwesternschaft

Errichtet: 1856 / 1881

Stifterin: Wilhelmine Canz

Zweck: Erhalt und Förderung der Großheppacher Schwestern- und Dienstgemeinschaft sowie Führung von Ausbildungsstätten und diakonischen Einrichtungen

 

Geschichte: Die Arzttochter Wilhelmine Canz (1815 bis 1901) begann 1856 mit zwei Lernschwestern die „Bildungsanstalt für Kleinkinderpflegerinnen“ in Großheppach im Remstal; seit 1881 als Stiftung betrieben. Sie vermittelte jungen Frauen eine pädagogische und theologische Ausbildung, gewährte Unterkunft und Verpflegung im Mutterhaus und vermittelte mehrer als tausend Schwestern in Kleinkinderschulen und Kindertageseinrichtungen in Württemberg. Heute leben die meisten Schwestern in Feierabendheimen in Großheppach, Gaildorf und Beutelsbach. Sie zu versorgen, ist eine Aufgabe der Stiftung. Den Auftrag der Gründerin fortführend, bildet die Großheppacher Schwesternschaft Erzieherinnen und Erzieher in einer staatlich anerkannten Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik aus und unterhält einen Lehrkindergarten. Außerdem werden das Wohn- und Pflegestift Wilhelmine-Canz-Haus sowie eine staatlich anerkannte Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe betrieben.

 

Vermögen: Gebäude und durch den Arbeitsertrag der Schwestern erwirtschaftete Mittel

Form: Selbstständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts.

Kontakt: Großheppacher Schwesternschaft, Pfarrer Gottfried Mohr, Oberlinstraße 4, 71384 Weinstadt-Beutelsbach; www.grossheppacher-schwesternschaft.de

Besonderheit: Religionspädagogischer Schwerpunkt und Europaklasse in der Ausbildung von Erzieher/innen; Diakonie in Gemeinschaft

Vorstand: Pfarrer Gottfried Mohr (Vorsitzender), Peter Schmaderer (Verwaltungsdirektor)