Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Ausstellungstafel Schulstiftung der Landeskirche

Errichtet: 1995

Stifterin: Evangelische Landeskirche in Württemberg

Zweck: Förderung des evangelischen Schulwesens, insbesondere durch exemplarische Schulen, geführt nach den Grundsätzen evangelischen Glaubens mit dem Ziel ganzheitlicher Bildung und Erziehung

 

Geschichte: Um nach dem Zweiten Weltkrieg im Bildungswesen einen Neuanfang zu machen, gründete die Landeskirche 1946 die Lehrerinnenoberschule in Lichtenstern und die Lehreroberschule in Michelbach/Bilz. Dort wurden junge Frauen und Männer für den Lehrerberuf ausgebildet; sie konnten anschließend an einer pädagogischen Einrichtung studieren. In den 1950er Jahren wurden die Oberschulen zu Aufbaugymnasien mit Internat umgewandelt. Es entstanden das Evangelische Schulzentrum Michelbach/Bilz, das Evangelische Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim sowie neu das Evangelische Firstwald-Gymnasium in Mössingen. Die Schulen wurden, seit 1995 unter dem Dach der Schulstiftung, zu Vollgymnasien und Ganztagesschulen ausgebaut. Dabei blieb die Tradition der Aufbaugymnasien und Internatsschulen erhalten und prägt bis heute. So können neben Gymnasiasten auch Haupt- und Realschüler das Abitur erlangen. Neben den Bildungswegen und der auf den Einzelnen wie die Gemeinschaft ausgerichteten Pädagogik zeichnen sich die Schulen durch besondere Profile aus: Diakonie, Ökonomie, Musik, Mensch und Medien, Naturwissenschaft und Religion. 1.370 Schülerinnen und Schüler werden heute dort unterrichtet.

 

Vermögen: 32 Millionen Euro

Form: Unselbstständige kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts

Kontakt: Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Kirchenrat Michael Sohn, Heilbronner Straße 180, 70191 Stuttgart, www.schulstiftung.info

Besonderheit: Geistliches Leben im Schulalltag, familiäre Atmosphäre, individuelle Förderung, Profile, evangelische Religion als ordentliches Fach für alle Schüler

Vorstand: Oberkirchenrat Werner Baur (Vorsitzender), Kollegium des Evangelischen Oberkirchenrats