Evangelische Stiftung Lichtenstern
Errichtet: 1836 / 1865
Stifter: Dr. Carl August Zeller, Stadtpfarrer Johann Gottfried Hegler, Justinus Kerner, Gebrüder Schmidgall und Löwensteiner Bürger
Zweck: Die Evangelische Stiftung Lichtenstern hat den Auftrag, behinderten sowie pflegebedürftigen Menschen eine Heimat und christliche Gemeinschaft zu geben, sie zu fördern und zu versorgen, wie es ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entspricht.
Geschichte: Zum Dank für wiedergeschenktes Augenlicht, so die Sage, gründete Gräfin Luitgard aus Weinsberg 1242 das Zisterzienserinnen-Kloster Lichtenstern. 1554 aufgelöst und 1806 verstaatlicht, war die mittelalterliche Klosteranlage dem Verfall preisgegeben. Bürger des Ortes und der Umgebung begannen ab 1836 den Wiederaufbau als Kinderrettungs- und Lehrerbildungsanstalt, 1865 kraft königlicher Verleihung zur Stiftung ernannt. 1963 erfolgte die Umwandlung in eine Einrichtung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung – heute in der Region Heilbronn und Hohenlohe tätig. Rund 350 Menschen nutzen die Wohnangebote. Zudem gibt es eine Sonderschule mit Schulkindergarten, Werkstätten und therapeutische Angebote. Ergänzend werden in der Region ortsnah Wohnungen und Beratungen angeboten. Zur Realisierung ihrer Zwecke ist die Stiftung auf Zustiftungen und Spenden angewiesen.
Form: Selbstständige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts
Kontakt: Evangelische Stiftung Lichtenstern, Im Klosterhof 10, 74245 Löwenstein;
www.lichtenstern.de
Besonderheit: Wohnungen nach individuellem Hilfebedarf an mehreren Orten, Werkstätten, Schule Lichtenstern, Schulkindergarten, Offene Hilfen
Vorstand: Notar Kurt Lampe (1. Vorstand), Bürgermeister Harry Murso (2. Vorstand), Stiftungsleiter Pfarrerin Sybille Leiß (geschäftsführender Vorstand)


